Projektcoaching

Was ist Projektcoaching?

Unterstützung für den Projektleiter und das Projektteam in Form eines Coachings vor, während und nach Projektbesprechungen. Individuell können Sie entscheiden, ob das Coaching nur mit dem Projektleiter oder mit dem gesamten Team erfolgen soll. Eine Teilnahme des Projektcoachs an Projektbesprechungen ist nicht erforderlich (jedoch möglich).

Ziel ist es, die Wirksamkeit des Projektes und der Projektmitglieder zu erhöhen.

»Für einen Coach gibt es keine Schwächen seines Klienten,
sondern nur Verhalten,
das für eine bestimmte Situation unpassend ist.«

Reiner Czichos

Was tun wir beim Projektcoaching?

Auf diese wichtige Frage gibt es keine Standardantwort. Unser Handeln orientiert sich am Projektleiter, dem Projektteam, dem Projektauftraggeber, dem Status Quo und aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Sehr schön beschreibt unsere Arbeit Frederic Laloux, Zitat siehe unten.

Basis für unsere Arbeit sind unsere Werte und Annahmen.

Unsere Werte und Annahmen

Wir arbeiten mit Komplexität und Dynamik

Wir leben in einer komplexen und dynamischen Welt. Komplex bedeutet, dass wir die Folgen unseres Handeln nicht bestimmen können. Dynamisch bedeutet, dass sich unsere Welt und deren Wirkzusammenhänge mit hoher Geschwindigkeit verändern.

Um wirksam in unserer komplexen und dynamischen Welt zu agieren, braucht es die Komplexität und Dynamik von mehreren Menschen, die in einer Gruppe zusammenarbeiten.

Wir arbeiten auf Augenhöhe

Transparenz, Offenheit und Augenhöhe zwischen den Beteiligten sind elementare Voraussetzungen für einen wirksamen Prozess. Augenhöhe zwischen allen Beteiligten ermöglicht wirkliche Begegnung und erhöht damit das Potenzial einer Gruppe.

Wir achten auf die Wirksamkeit unserer Arbeit

Methoden und Tools sind Teil unseres Wissen. Gleichzeitig wissen wir um die Beschränktheit von Methoden, Tools und Musterlösungen. Wir lassen uns in einem offenen, konstruktiven Prozess von unserer Erfahrung, unserer Intuition und unserer Achtsamkeit inspirieren. In diesem Sinne zählt nicht die erfolgreiche Anwendung einer Methode, sondern die Wirksamkeit unserer Arbeit.

Welche Tools unser Handeln leiten, erfahren Sie hier.

Wir nutzen das Situationspotenzial

Wir nutzen das Situationspotenzial, um einen Möglichkeitsraum zu eröffnen, der die Wirksamkeit einer Gruppe und der Individuen erhöht. Dabei glauben wir nicht an lineare Planbarkeit solcher Prozesse, sondern an einen arabesken Erkundungsprozess. Dieser Erkundungsprozess ist seinerseits eine wesentliche Voraussetzung für die Identifikation mit einer Gruppe.

Wir integrieren paradoxe Bedürfnisse

Alle Menschen sehen sich nach Autonomie, Verbundenheit, Beständigkeit, Wandel, Respekt, Anerkennung, Akzeptanz, gesehen werden. Alle Menschen tragen das Paradoxe (z. B. Autonomie und Verbundenheit) in sich. Das Ziel ist nicht, diese Paradoxie aufzulösen, sondern diese zu bewusst zu integrieren.

Wir fördern eine gemeinsame Sprache

Unser Denken prägt unser Handeln. Unsere Sprache prägt unser Denken. Deshalb ist Voraussetzung für ein gemeinsames Verständnis ein gemeinsames Sprachverständnis. Ohne gemeinsame Sprache, gibt es keine gemeinsame Vorgehensweise (sondern laufend Überraschungen auf dem "gemeinsamen" Weg). Basis für eine gemeinsame Sprache sind Zuhören können, Begrifflichkeiten vereinheitlichen und Stille.

Wir machen uns überflüssig

Durch unser Handeln möchte wir die Kompetenz des Kundensystems (z. B. Konfliktlösungskomptenz, Problemlösungskompetenz, …) anregen, stimulieren, erhöhen. So dass sich Individuen neue Sichtweisen, Fähigkeiten, Kompetenzen aneignen können. Unser Ziel ist es, uns im Kundensystem überflüssig zu machen.

»Es ist in Ordnung, wenn Teams mit Problemen zu kämpfen haben. Aus solch einer Herausforderung können sie lernen. Und Teams, die durch schwierige Zeiten gegangen sind, bilden Resilienz und ein tiefes Gefühl von Verbundenheit. Die Rolle des Beraters besteht also nicht darin, vorhersehbare Probleme zu vermeiden, sondern Teams dabei zu unterstützen, sie zu lösen (und danach mit ihnen zu reflektieren sie dadurch gewachsen sind).

Die Rolle des Beraters besteht darin, den Teams den Raum zu geben, eigene Entscheidungen zu treffen, selbst wenn der Berater glaubt, eine bessere Lösung zu kennen.

Der Berater unterstützt die Teams vor allem dadurch, dass er kluge Fragen stellt und wiedergibt, was er im Team wahrnimmt. Der Berater hilft den Teams, Probleme und Lösungen im Lichte der Aufgaben und einem ganzheitlichen Verständnis zu sehen.

Der Ausgangspunkt ist immer der Blick auf den Enthusiasmus, die Stärken und die vorhandenen Fähigkeiten im Team. Der Berater strahlt das Vertrauen aus, dass das Team alle Voraussetzungen hat, um die anstehenden Probleme zu lösen.«

Frederick Laloux

Typische Einsatzfelder Projektcoaching

  • zum Start eines wichtiges Projekts
  • das Projekt durchläuft eine kritische Phase
  • ein wenig erfahrener Projektleiter trägt die Verantwortung
  • vor einer schwierigen Phase in einem Projekt
  • in einem komplexen Projekt zur Förderung von Klarheit und Struktur
  • zum Abschluss eines Projekts, für einen gelungenen Projekt-Review

 

Ihr Nutzen

  • Erhöhung der Wirksamkeit des Projektes und der Projektmitglieder
  • bessere Einhaltung des Projektzeitplans
  • höhere Identifikation der Projektmitglieder mit dem Projekt
  • Erarbeitung neuer Lösungsansätze und Vorgehensweisen im Projekt
  • Klarheit und Struktur im Projekt für alle beteiligten Mitarbeiter

 

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